Wiener Sammelsurium

WS-grossKurzbeschreibung:
Wissen Sie, wie viel Kilo Pferdeäpfel die Wiener Fiakerpferde jährlich produzieren? Welche die 10 beliebtesten Trzesniewski-Brötchen sind? Wie alle Kinder Maria Theresias hießen? – Nein!? Dann haben Sie genau auf das “Wiener Sammelsurium” gewartet! Alle Informationen in diesem Buch sind wahr, viele davon interessant, die meisten aber gleichzeitig …

Irrelevant, unnütz, Fakten ohne Belang, nutzlose Details. Mit der Ambition und dem Instinkt eines Sherlock Holmes hat Harald Havas “unnötiges” Wissen zu dieser faszinierenden Stadt versammelt, er montiert kuriose Auflistungen und Gemeinplätze, merkwürdige Statistiken, und seltsame Zitate, wirft “Kraut und Rüben” nach Herzenslust durcheinander und schafft so ein vergnügliches Vademekum für den Wien-Freund und Wien-Kenner, ein charmantes Mischmasch, das gerade aus der paradoxen Anordnung der Informationen seinen großartigen Charme zieht.

Wiener Sammelsurium

Gebundene Ausgabe: 160 Seiten, Verlag: Pichler Verlag, Wien; Auflage: 2., Aufl. (2005), ISBN-10: 3854313756, ISBN-13: 978-3854313755
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Pressestimmen:

“Auf den ersten Blick konnte man meinen, eines von Schotts Sammelsurien in Händen zu halten. Buchformat, Layout und überhaupt die gesamte Aufmachung sehen dem englischen Pendant zum Verwechseln ähnlich. Inhaltlich ist hier freilich ein österreichisches Meisterwerk gelungen, das einem Vergleich mit Ben Schott auf jeden Fall standhält. Harald Havas hat zusammengetragen, was Wien bietet: Viel zum Wiener Dialekt, etwa welche Ausdrücke tschechische, italienische, jüdische und französische Wurzeln haben. Da lernt man wirklich viel Neues, denn wer denkt, “Schinakl” käme wohl aus dem Jüdischen, irrt, “csónak” heißt “Kahn” auf Ungarisch. Und wen schon immer der weit verzweigte Stammbaum der Hörbigers interessiert hat, kann ihn hier eingehend studieren. Oder sich alle Namen Maria Theresias Kinder einprägen. Das Buch ist zudem gespickt mit netten, amüsanten Anekdoten aus Wien, kulinarischen Schmankerln und geschichtsträchtigen Bonmots.
Fazit: Ein Sammelsurium, wie es sich der Wiener und Wien-Liebhaber nur wünschen kann. Und auch wenn der Autor betont, hier viel unnützes Wissen gesammelt zu haben: Zum “Einedrah’n” beim Heurigen ist das Buch eine wahrlich goldene Fundgrube!” (wecarelife.at)

“(…) Unter dem Titel “Wiener Sammelsurium” hat jetzt Harald Havas, Publizist und Mitautor der “Wickie, Slime und Paiper”-Bücher, ganz spezielles Wissen über die altehrwürdige Bundeshauptstadt zusammen getragen. Wer schon immer einmal wissen wollte, wie eigentlich alle Hörbigers miteinander verwandt sind oder warum Wien immer noch keine U-Bahnlinie U5 hat, der wird seinen Spaß mit den gesammelten Kuriositäten und historischen Tatsachen haben. “Jo derfn s’ denn des?”, soll etwa Kaiser Ferdinand I. anlässlich des Revolutionsausbruchs 1848 gefragt haben. “Vienna ventosa vel venosa” (In Wien geht entweder der Wind, oder es stinkt) – das weiß zwar jeder in Wien Ansässige, aber dass dies schon zur Römerzeit bekannt war, dürfte auch Gebildetsten bis jetzt verborgen geblieben sein. (…)”  (Wiener Zeitung)

“(…) es empfiehlt sich die Lektüre nach dem Zufallsprinzip: aufschlagen und genießen.” (wienweb)

…und hier noch die auswahl, die “Die presse” herausgesucht hat, 17.09.2005

Wien-Sammelsurium:
Skurriles, Wissenswertes, Nutzloses

Was das Blinken des Ringturms bedeutet, wie der Wiener den Tod nennt und welchen Satz man im Kaffeehaus am häufigsten hört.
Was man über Wien schon immer – oder doch noch nie – wissen wollte. Das “Wiener Sammelsurium” (Pichler Verlag, 16,90 €) von Harald Havas versammelt in der Tradition von Schott’s Sammelsurium, dem Überraschungsbestseller des Vorjahres, Skurriles und Wissenswertes rund um die österreichische Hauptstadt.

Einige Beispiele:

  • Das Blinken des Ringturms

Die 20 Meter hohe, auf dem Dach des 23-stöckigen Wiener Ringturms befestigte Lichtsäule zeigt mit Blinken in verschiedenen Farben das Wetter an.

Rot aufsteigend:
Temperatur steigend
Rot absteigend:
Temperatur fallend
Grün aufsteigend:
Wetterlage wird besser
Grün absteigend:
Wetterlage wird schlechter
Rot blinkend:
Warnung Gewitter oder Sturm
Weiß blinkend:
Schnee oder Glatteis

  • Höchste Japanerdichte

Die höchste Japanerdichte der Stadt ist jeden Sommer vor dem Johann Strauß-Denkmal im Stadtpark und dem Mozart-Denkmal im Burggarten zu beobachten.

  • Wiener Ausdrücke für Tod

Brüderlein Fein
Gangerl/Gankerl
Klapperhans
Klapperl
Meister Hammerl
Quiqui
Spirifangerl/Spirifankerl

  • Simple Bestellung am Würstelstand

“A Eitrige mit an Buckel, an Krokodüh und a Sechzehnerblech.”
(Eine Käsekrainer mit Brot-Scherzerl, einen scharfen Pfefferoni und eine Dose (Ottakringer-)Bier.)

  • Einige Zimmer im Hotel Orient

Infantin
Nesterl
Rosso Rosso
Sexer
Oriental
1001 Nacht
Kaiser Suite
Mona Lisa

  • Alle Strassennamen mit Y

Ybbsstraße
Yppengasse
Yppenplatz

  • GPS-Koordinaten & Geodaten

Länge: 16.3667 / 16O 22′ 0”
Breite: 48.2 / 48O 12′ 0”

  • Klassische Hinrichtungsstätten und -arten

Vierteilen – Hoher Markt
Verbrennen – Weißgerberlände
Ertränken – Alte Brücke am Tabor
Erhängen – Spinnerin am Kreuz

  • Mexikoplatz

Der Mexikoplatz erhielt seinen Namen, weil Mexiko das einzige Land der Welt war, das 1938 gegen den Einmarsch Deutschlands in Österreich protestierte.

  • Kaffeehaus

Der am häufigsten gehörte Satz in Wiener Kaffeehäusern: “Kollege kommt gleich.”

  • Abortarme Trutzburg

Die Roßauer Kaserne wurde 1865 – 1869 errichtet. Der Mythos, der Architekt hätte beim Bau die Klos vergessen, entstand wohl dadurch, dass der Riesenbau ausschließlich zwei Mannschaftsaborte in zwei Ecktürmen aufwies.

  • Geheimquartier

Tom Turbos Hauptquartier befindet sich im Schönbrunner Zoo, gleich neben den Landschildkröten.

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