Habsburger Sammelsurium

habsburg-kleinFalls Sie schon immer wissen wollten, dass …

  • Kaiserin Elisabeth tätowiert war und im Traum Sex mit Heinrich Heine hatte
  • es eine offizielle Spanische Hofreitschule in Afrika gibt
  • Kaiser Franz Joseph mehrere uneheliche Kinder hatte
  • sein jüngster Bruder (”Erzherzog Luziwuzi”) ein homosexueller Transvestit war
  • ein Lavastein, über den Sisi einst stolperte, im Wiener Dorotheum für über 2000 Euro versteigert wurde

… sowie nicht ohne die Information weiterleben möchten, was der Name Schönbrunn mit einer nackten Nymphe zu tun hat, wie die Habsburger hießen, bevor sie Habsburger hießen, welche Päpste und asiatische Fürsten neben Mohammed zu ihren Vorfahren zählen, und warum Adolf Hitler eine Leiche aus der Kapuzinergruft nach Paris schicken ließ … weiters eine Liste mit allen Habsburgern – lebend oder tot – lesen oder zumindestens besitzen wollen …

… dann sind Sie mit diesem Buch bestens bedient! Denn all dies und noch viel mehr – ernsthaft Historisches, vergnüglich Unglaubliches und kurios Unnötiges – findet sich im “Habsburger Sammelsurium”.

Habsburger Sammelsurium

  • Gebundene Ausgabe: 165 Seiten
  • Verlag: Pichler Verlag, Wien
  • Auflage: 1 (April 2006)
  • ISBN-10: 3854314000, ISBN-13: 978-3854314004
  • Direkt bei Amazon bestellen: Habsburger Sammelsurium

Pressestimmen:

“Entweder es is’ a Zangengeburt oder ein Erzher zog. So spotteten – angeblich – in früheren Jahrhunderten die Wiener, wenn sie einem Habsburger begegneten. Und zwar wegen der interessanten Physiognomie vieler Familienmitglieder: hoher Schädel, vorstehender Unterkiefer et cetera. So wie etwa an der Pestsäule am Wiener Graben bei Kaiser Leopold I. zu bestaunen. Viele ähnliche Gschichterl – freilich nicht nur so bösartige – über die Herrscherfamilie finden sich im von Harald Havas glänzend geschriebenen “Habsburger Sammelsurium” (Pichler Verlag). Eine Fundgrube an Kuriositäten, Denkwürdigkeiten, Monströsitäten!”  (Die Presse)

“ein schillerendes Potpourri über die Habsburger (…) Harald Havas ist eine gelungene Mischung aus Zahlen, Daten und Fakten, aber auch Denkwürdigem und Schrulligem gelungen. Begeben Sie sich auf eine amüsante Tour de force durch die Jahrhunderte!” – Beatrix Aigner (wecarelife.at)

“Dieses kleinformatige und – leider – allzu klein gedruckte Habsburger – Buch ist eine wahre Köstlichkeit. Man findet darin in ungeordneter thematischer Abfolge – sammelsuriumarisch eben – Wissenswertes neben Vergnüglichem, Alltägliches neben Kuriosem, Originelles, Denkwürdiges und Schrulliges. Verblüffend, was der Autor, knapp und geschickt zusammen gestellt, in Tabellen, Übersichten, ungewöhnlichen Statistiken, in Anekdoten und im vollen Wortlaut (Habsburgergesetz 1919 etc.) dem Leser serviert. Man schmökert, wird von liebenswerten und abseitigen Details zum Schmunzeln angeregt, überfliegt dieses und jenes – man muss ja nicht Zeile für Zeile lesen -, bleibt an ungewöhnlichen Zusammenfassungen hängen und stellt ernüchtert fest, dass man, obwohl man sich als Fachmann wähnt, noch manches daraus lernen kann. Soll man aber gar nicht, meint der Verfasser. Man soll nur einen emotionalen Gesamteindruck über das Herrschergeschlecht bekommen, das Jahrhunderte lang die europäische Geschichte geprägt hat.”  (Wiener Zeitung)

“Wollen Sie ALLES über die Belegschaft der Kapuzinergruft wissen? Nein? Dann vielleicht, dass die ursprüngliche Fassade von Schloss Schönbrunn rosa (!) war. Erst beim Umbau 1815 erhielt es sein heutiges Farbkleid in “Schönbrunner Gelb”. Harald Havas hat eine Unmenge von Skurrilitäten zusammengetragen, die mit den Habsburgern zu tun haben. Etwa: Dass die nordböhmische Kleinstadt Zákupy, besser bekannt als “Reichstadt”, dem Sohn Napoleons als Besitz übertragen wurde. So kam es zum Titel “Herzog von Reichstadt”. Oder: Die Erzherzogin Mathilde, die nach qualvollem Leiden 1867 starb. Hatte Zigarette geraucht, versteckte diese hinter ihrem Rücken, das Kleid fing Feuer und sie erlitt Verbrennungen 3. Grades.” (Die Presse)

“Fast schon ein kleines Habsburger-Lexikon mit hohem Informationsgehalt ist dieses Sammelsurium. So ist es nicht nur vergnügliche Unterhaltung, sondern auch als Mini-Nachschlagewerk höchst interessant. Eine für Jung und Alt eine höchst heitere und informative Bereicherung des Bücherschranks.
Wir freuen uns schon auf die nächsten Sammelsurien.” Stefan Meduna (highlightzone.de)

…und hier noch der Artikel von Krone online:

Kuriose Entdeckung:
Habsburger verwandt mit Prophet Mohammed

Rund um die Habsburger rankten sich ja schon in Zeiten der Monarchie die wildesten Geschichten. Der Wiener Autor Harald Havas setzt mit seinem neuen Buch “Habsburger Sammelsurium” der ganzen Mysterie jetzt buchstäblich die Krone auf: Unter anderem rekonstruierte er den Stammbaum der Kaiserfamilie und demzufolge finden sich in der Habsburger Verwandtschaft nicht nur Päpste, sondern auch Nachfahren von Dschingis Khan und dem Propheten Mohammed! Wie er hinter diese versteckten Verzweigungen kam und was noch so alles im Buch steht, das erzählte Harald Havas Krone.at persönlich.

Die erste Frage, die man einem “Habsburger-Aufdecker” stellt, ergibt sich von selbst: “Wie kamen Sie da dahinter, Herr Havas?” Und darauf hat er eine simple Antwort parat: “Wenn man in den einschlägigen Quellen nachschaut, ist es ganz einfach nachzuvollziehen.” Die Habsburger, so erzählt Havas weiter, brüsteten sich zwar des Öfteren mit Verwandtschaften zu den Cäsaren, Trojanern und sogar zu König Artus – tatsächlich wären diese Stammbäume aber meist erfunden und hätten bloß dem guten Image gedient.

Tatsächlich sind/waren die Habsburger mit vielen Päpsten verwandt – und eben auch mit dem Propheten Mohammed und Dschingis Khan. “Bei den Päpsten waren es Innozenz XVII., Alexander XVI., Paul III. und Papst Felix IV.”, erzählt Harald Havas Krone.at. Aber nur Felix’ Kind sei “legal” gewesen. Er zeugte ein Kind mit einer Habsburgerin, bevor er Pontifex wurde. Innozenz XVII. und die anderen beiden dürften dann doch nicht so die “Innozenz” gewesen sein, denn sie zeugten Nachkommen während ihres Pontifikats, die aber erst später anerkannt wurden.

Aber wie rekonstruiert Harald Havas die Abstammung zu Mohammed? Dieser Stammbaum müsste ja mehr als 1.300 Jahre zurückliegen. Hier liegt die Antwort in der Habsburger Heiratspolitik. Havas: “Die Habsburger haben ja wahnsinnig oft unter sich geheiratet. Neben diesen fast inzestuösen Verbindungen entstanden aber auch ein paar recht mächtige Liaisons zu anderen Fürstengeschlechtern.”

Die “Verwandtschaft” zum Propheten Mohammed entstand in Spanien. Und das geschah laut Havas so: Der Sohn des Habsburger-Kaisers Maximilian I. war Philipp mit dem Kosenamen “der Schöne”. Er heiratete die spanische Prinzessin Johanna, die mit dem weniger schönen Beinamen “die Wahnsinnige” gesegnet war. Bei seinen Recherchen entdeckte Autor Harald Havas nun Folgendes: “Einige Jahrhunderte vor Johanna war Spanien eine Araberkolonie. Und dazu muss man wissen, dass ein Großteil der arabischen Fürstengeschlechter von den Söhnen der einzigen Tochter des Propheten Mohammeds gegründet wurden.”

Für “seinen” Habsburgerstammbaum stützt sich Havas somit auf die Stammbäume der spanischen Adelsgeschlechter. “So fern man einer 1.300 Jahre alten Genealogie eben vertrauen will”, fügt Havas spitzbübisch dazu. Jedenfalls “mischte” sich mit Philipps Heirat zu Johanna auch das Blut ihrer Vorfahren in die Habsburger-Gene – und das war jenes der späten Nachfahren vom Propheten Mohammed. Ganz ähnlich passierte es mit Dschingis Khan, wo die Verwandtschaft ebenfalls durch Heirat mit einem Nachfahren zustande kam.

So unglaublich es auch klingen mag, für Harald Havas ist dies alles nach seinen langen Recherchen ganz normal. Zum Abschluss fügte er noch hinzu: “Verheiratung mit anderen Fürstengeschlechtern war ja zu Zeiten der europäischen Monarchien Gang und Gebe! Wenn es zwischen England, Deutschland oder Russland irgendwelche Rangeleien gab, dann haben sich da meistens Cousins bzw. Cousinen duelliert!”

In seinem Buch “Habsburger Sammelsurium” greift Harald Havas auf 160 Seiten allerlei Kurioses und Unglaubliches rund um das österreichische Adelsgeschlecht auf. Von Biografien bis zu aktuellen Themen, wie zum Beispiel dem Hype um Habsburger-Comics in Japan.

Habsburger Sammelsurium

Falls Sie schon immer wissen wollten, dass …
… Kaiserin Elisabeth tätowiert war und im Traum Sex mit Heinrich Heine hatte …
… es eine offizielle Spanische Hofreitschule in Afrika gibt …
… Kaiser Franz Joseph mehrere uneheliche Kinder hatte …
… sein jüngster Bruder (”Erzherzog Luziwuzi”) ein homosexueller Transvestit war …
… ein Lavastein, über den Sisi einst stolperte, im Wiener Dorotheum für über 2000 Euro versteigert wurde ….

sowie nicht ohne die Information weiterleben möchten, was der Name Schönbrunn mit einer nackten Nymphe zu tun hat, wie die Habsburger hießen, bevor sie Habsburger hießen, welche Päpste und asiatische Fürsten neben Mohammed zu ihren Vorfahren zählen, und warum Adolf Hitler eine Leiche aus der Kapuzinergruft nach Paris schicken ließ … weiters eine Liste mit allen Habsburgern – lebend oder tot – lesen oder zumindestens besitzen wollen …

… dann sind Sie mit diesem Buch bestens bedient! Denn all dies und noch viel mehr – ernsthaft Historisches, vergnüglich Unglaubliches und kurios Unnötiges – findet sich im “Habsburger Sammelsurium”.
Gebundene Ausgabe: 165 Seiten, Verlag: Pichler Verlag, Wien; Auflage: 1 (April 2006), ISBN-10: 3854314000, ISBN-13: 978-3854314004

Leave a Reply